Enkeltrickbetrug – Vorfälle reißen nicht ab

Erschienen am: 9. November 2021

Enkeltrickbetrug – Vorfälle reißen nicht ab
Deswegen „Leg‘ auf!“

Mit dem Begriff Enkeltrickbetrug verbindet man gemeinhin die Masche, dass ahnungslose, meist ältere Mitbürger bei einem Telefonat überrumpelt werden. Die Täter rufen vorwiegend gezielt Menschen mit alt klingenden Vornamen an und versuchen sie in ein Gespräch zu verwickeln. Sehr gerne wird durch Tricks versucht, den Opfern Namen von Verwandten oder Bekannten zu entlocken. Das klappt erschreckend oft, indem die Täter einfach drauflosreden und Formulierungen wie „rate doch mal, wer dran ist“ nutzen. Sind Opfer erst einmal in ein Gespräch verwickelt worden, werden ihnen erfundene Notlagen aufgetischt.

Mit Sicherheit denkt sich jeder, dass ihm so etwas nicht passieren kann und er auf keinen Fall auf solch eine Betrügerei hereinfallen wird. Aber die Anrufer gehen derart geschickt vor, dass immer wieder gerade ältere Mitbürger, unter dem Vorwand frei erfundener Notlagen, um erhebliche Summen gebracht werden.

Hilfsbereit zu reagieren ist hier allerdings fehl am Platz. Werden Sie von Unbekannten angerufen, und Sie fühlen sich beim Telefonat unwohl, dann legen Sie doch einfach auf!

Präventionskampagne „Leg‘ auf!“

Rund um das Thema Enkeltrickbetrug bietet die Polizei Unterfranken umfangreiches Informationsmaterial an, welches Sie hier abrufen können:
Informationsmaterial Enkeltrickbetrug Polizei Unterfranken

Ziel der Aktion „Leg‘ auf!“ ist es, ältere Menschen über dieses Phänomen zu informieren und Verhaltenstipps zu geben.

Unterstützten auch Sie diese Aktion und informieren Sie Ihre älteren Angehörigen und Bekannten über die perfiden Betrugsmaschen!

Frank Barthel, Fachanwalt für Strafrecht, Kitzingen
Rechtsgebiete: Strafverteidigungen | Mietrecht | Arbeitsrecht | Allgemeines Zivilrecht

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