Vorsicht! Verstärktes Phishing! – Falsche Steuererstattungen und ELSTER-Mails im Umlauf

Erschienen am: 5. März 2026

Rechtsanwaeltin Susanne Kilian - Kilian und Kollegen - Bismarckstraße 16 - 97318 Kitzingen - Telefonnummer: 09321 920662 sowie 09321 6113Betrüger geben sich als Finanzamt aus. Vorsicht vor Steuer-Phishing, Betrüger geben sich verstärkt als Mitarbeiter vom Finanzamt aus. Aktuell warnen Behörden und Verbraucherzentralen vor vermehrten Betrugsversuchen, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeiter des Finanzamts ausgeben. Ziel ist es, vermeintliche Opfer unter Druck zu setzen um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen.

Betrugsversuch per Telefon, Telefonbetrug mit angeblichen Steuerschulden
Hier erhalten Betroffene einen Anruf von einer Person, die vorgibt, für das Finanzamt zu arbeiten. Dabei wird behauptet, es bestünden offene Steuerschulden. Um Druck aufzubauen, drohen die Anrufer teilweise mit Geldstrafen oder sogar einer Verhaftung, falls der geforderte Betrag nicht sofort bezahlt wird. Häufig sollen Zahlungen per Überweisung oder über Prepaid-Karten erfolgen. Tatsächlich handelt es sich dabei um Betrug. Das Perfide an dieser Methode ist, dass häufig noch „Caller-ID-Spoofing“ zum Einsatz kommt, bei dem die angezeigte Telefonnummer manipuliert wird, sodass sie wie eine offizielle Nummer der Steuerbehörde oder der Polizei erscheint. Dadurch wirkt der Anruf besonders glaubwürdig und übt zusätzlichen Druck auf das Opfer aus.

Betrugsversuch per ELSTER, Phishing-Mails mit angeblichen Steuerschulden
Phishing-Mails im Namen von ELSTER: Auch per E-Mail versuchen Betrüger, an sensible Daten zu gelangen. Die Nachrichten wirken oft offiziell und orientieren sich am Erscheinungsbild des Steuerportals ELSTER. Häufig wird behauptet, eine Steuererstattung sei gestoppt worden oder bestimmte Angaben müssten überprüft werden. Empfänger werden aufgefordert, über einen Link ihre Daten einzugeben. Tatsächlich führt der Link jedoch meist zu einer gefälschten Webseite, die täuschend echt nachempfunden wurde. Sobald ein Opfer dort einmal hin gelockt wurde, geht es ausschließlich darum, möglichst viele echte Daten abzugreifen. Diese Methode wird als Phishing bezeichnet. Kriminelle versuchen dabei, über gefälschte Nachrichten oder Webseiten vertrauliche Daten wie Passwörter, Bankverbindungen oder Steuerinformationen zu erlangen.

So schützen Sie sich vor Betrugsversuchen
Keine Panik bei Drohungen: Finanzämter rufen nicht an, um mit Verhaftung oder Strafen zu drohen.
Nur offizielle Post oder ELSTER nutzen: Alles Wichtige bekommen Sie schriftlich per Post oder über Ihr ELSTER-Postfach.
Nie sensible Daten per E-Mail weitergeben: Passwörter, Bankdaten oder Steuerinformationen werden nicht per E-Mail verlangt.
Keine Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails anklicken: Lieber die Adresse des Finanzamts selbst eingeben, statt auf den Link zu klicken.
Bei Unsicherheit nachfragen: Rufen Sie direkt beim Finanzamt an, um zu prüfen, ob die Nachricht echt ist.
Auf merkwürdige Signale achten: Rechtschreibfehler, ungewöhnliche Absenderadressen oder extrem dringende Aufforderungen sind Warnzeichen.
Geräte aktuell halten: Browser, Betriebssystem und Antivirenprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein, damit gefälschte Webseiten schwieriger angreifen können.
Doppelt prüfen: Wenn etwas ungewöhnlich erscheint, ELSTER-Portal oder Finanzamt zur Kontrolle nutzen. Lieber einmal zu viel nachgefragt als Opfer geworden.

Unbedingt mal ansurfen:
Phishing-Radar Online, die Internetseite zeigt, wie viele, fast schon unzählige, Betrugsversuche mittlerweile und auch aktuell kursieren. Auf jeden Fall einen Blick wert:
Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen (Verbraucherzentrale NRW e.V.)

Weitere spannende Beiträge finden Sie direkt hier:
Recht | Region | Ratgeber

Kilian & Kollegen
Ihre Rechtsanwaltskanzlei in Kitzingen
Startseite

Susanne Kilian, Fachanwältin für Familien- und Verkehrsrecht, Kitzingen
Rechtsgebiete: Familienrecht | Verkehrsrecht | Unfallabwicklung | Recht auf Fahrerlaubnis | Erbrecht | Ordnungswidrigkeiten | Verkehrsstrafrecht | Allgemeines Zivilrecht

„Vorsicht! Verstärktes Phishing! – Falsche Steuererstattungen und ELSTER-Mails im Umlauf“

Team - Kilian und Kollegen - Bismarckstraße 16 - 97318 Kitzingen - Telefonnummer: 09321 920662 sowie 09321 6113

Ähnliche Beiträge

Vorsicht! Verstärktes Phishing! – Falsche Steuererstattungen und ELSTER-Mails im Umlauf

Erschienen am: 5. März 2026

Rechtsanwaeltin Susanne Kilian - Kilian und Kollegen - Bismarckstraße 16 - 97318 Kitzingen - Telefonnummer: 09321 920662 sowie 09321 6113Betrüger geben sich als Finanzamt aus. Vorsicht vor Steuer-Phishing, Betrüger geben sich verstärkt als Mitarbeiter vom Finanzamt aus. Aktuell warnen Behörden und Verbraucherzentralen vor vermehrten Betrugsversuchen, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeiter des Finanzamts ausgeben. Ziel ist es, vermeintliche Opfer unter Druck zu setzen um an Geld oder persönliche Daten zu gelangen.

Betrugsversuch per Telefon, Telefonbetrug mit angeblichen Steuerschulden
Hier erhalten Betroffene einen Anruf von einer Person, die vorgibt, für das Finanzamt zu arbeiten. Dabei wird behauptet, es bestünden offene Steuerschulden. Um Druck aufzubauen, drohen die Anrufer teilweise mit Geldstrafen oder sogar einer Verhaftung, falls der geforderte Betrag nicht sofort bezahlt wird. Häufig sollen Zahlungen per Überweisung oder über Prepaid-Karten erfolgen. Tatsächlich handelt es sich dabei um Betrug. Das Perfide an dieser Methode ist, dass häufig noch „Caller-ID-Spoofing“ zum Einsatz kommt, bei dem die angezeigte Telefonnummer manipuliert wird, sodass sie wie eine offizielle Nummer der Steuerbehörde oder der Polizei erscheint. Dadurch wirkt der Anruf besonders glaubwürdig und übt zusätzlichen Druck auf das Opfer aus.

Betrugsversuch per ELSTER, Phishing-Mails mit angeblichen Steuerschulden
Phishing-Mails im Namen von ELSTER: Auch per E-Mail versuchen Betrüger, an sensible Daten zu gelangen. Die Nachrichten wirken oft offiziell und orientieren sich am Erscheinungsbild des Steuerportals ELSTER. Häufig wird behauptet, eine Steuererstattung sei gestoppt worden oder bestimmte Angaben müssten überprüft werden. Empfänger werden aufgefordert, über einen Link ihre Daten einzugeben. Tatsächlich führt der Link jedoch meist zu einer gefälschten Webseite, die täuschend echt nachempfunden wurde. Sobald ein Opfer dort einmal hin gelockt wurde, geht es ausschließlich darum, möglichst viele echte Daten abzugreifen. Diese Methode wird als Phishing bezeichnet. Kriminelle versuchen dabei, über gefälschte Nachrichten oder Webseiten vertrauliche Daten wie Passwörter, Bankverbindungen oder Steuerinformationen zu erlangen.

So schützen Sie sich vor Betrugsversuchen
Keine Panik bei Drohungen: Finanzämter rufen nicht an, um mit Verhaftung oder Strafen zu drohen.
Nur offizielle Post oder ELSTER nutzen: Alles Wichtige bekommen Sie schriftlich per Post oder über Ihr ELSTER-Postfach.
Nie sensible Daten per E-Mail weitergeben: Passwörter, Bankdaten oder Steuerinformationen werden nicht per E-Mail verlangt.
Keine Links oder Anhänge in verdächtigen E-Mails anklicken: Lieber die Adresse des Finanzamts selbst eingeben, statt auf den Link zu klicken.
Bei Unsicherheit nachfragen: Rufen Sie direkt beim Finanzamt an, um zu prüfen, ob die Nachricht echt ist.
Auf merkwürdige Signale achten: Rechtschreibfehler, ungewöhnliche Absenderadressen oder extrem dringende Aufforderungen sind Warnzeichen.
Geräte aktuell halten: Browser, Betriebssystem und Antivirenprogramme sollten immer auf dem neuesten Stand sein, damit gefälschte Webseiten schwieriger angreifen können.
Doppelt prüfen: Wenn etwas ungewöhnlich erscheint, ELSTER-Portal oder Finanzamt zur Kontrolle nutzen. Lieber einmal zu viel nachgefragt als Opfer geworden.

Unbedingt mal ansurfen:
Phishing-Radar Online, die Internetseite zeigt, wie viele, fast schon unzählige, Betrugsversuche mittlerweile und auch aktuell kursieren. Auf jeden Fall einen Blick wert:
Phishing-Radar: Aktuelle Warnungen (Verbraucherzentrale NRW e.V.)

Weitere spannende Beiträge finden Sie direkt hier:
Recht | Region | Ratgeber

Kilian & Kollegen
Ihre Rechtsanwaltskanzlei in Kitzingen
Startseite

Susanne Kilian, Fachanwältin für Familien- und Verkehrsrecht, Kitzingen
Rechtsgebiete: Familienrecht | Verkehrsrecht | Unfallabwicklung | Recht auf Fahrerlaubnis | Erbrecht | Ordnungswidrigkeiten | Verkehrsstrafrecht | Allgemeines Zivilrecht

„Vorsicht! Verstärktes Phishing! – Falsche Steuererstattungen und ELSTER-Mails im Umlauf“

Team - Kilian und Kollegen - Bismarckstraße 16 - 97318 Kitzingen - Telefonnummer: 09321 920662 sowie 09321 6113